|
Vita
-
Geboren: am
10.1.1935 in
Dresden
-
Musikalische
Ausbildung
Erster
Unterricht
beim Kantor
der
Heilandskirche,
Johannes
Herklotz,
später bei
Fidelio
Finke und
Hans Otto
(Orgel)
Vorbereitung
auf die
Schulzeit im
Dresdner
Kreuzchor:
Theorie und
Stimmbildung
bei
Katharina
Lange-Frohberg,
anschließend
bei Vera
Littner und
Professor
Herbert
Meissner
Schüler im
Alumnat des
Dresdner
Kreuzchores
nach dem
Angriff auf
Dresden
(13.2.1945)
zunächst in
der
Notunterkunft
Dresden-Plauen,
dann in
Dresden-Blasewitz;
schon als
12-Jähriger
war er
Leiter von
Gruppenproben
sowie
Klavier- und
Orgelbegleitung
des
Kreuzchores
(u. a. im
„Weihnachtszyklus“
der
Kruzianer),
herausragende
Würdigung
der
musikalischen
Leistungen
des Schülers
durch
Kreuzkantor
Prof. Rudolf
Mauersberger
Im
Abiturjahr
1953 Student
der
Kirchenmusikschule
Dresden,
nach dem
Abitur
scheiterte
der Versuch,
an einer der
Hochschulen
der DDR in
der
Dirigenten-
oder
Kirchenmusikklasse
zu studieren
1954
Übersiedelung
nach
Frankfurt/M.,
Studium an
der
Musikhochschule
Frankfurt
als
Stipendiat
des Landes
Hessen
Ausbildung
in der
Orgelklasse
(Prof.
Helmut
Walcha) und
Chorleiterklasse
(Philipp
Reich), in
Komposition
(Prof. Kurt
Hessenberg),
in der
Cembalo-Soloklasse
(Prof.
Helmut
Walcha und
Prof. Maria
Jäger-Jung),
Klavierklasse
(Prof. Karl
Weiß) und
Dirigentenklasse
(GMD Karl
Maria
Zwißler);
weitere
Anregungen
durch Kurt
Thomas,
Martin
Stephani,
Georg Solti
und Günther
Wand
-
Familie:
verheiratet
mit Christa
Heinrich,
geb. Ebert
Sohn
Matthias
Heinrich,
Solocellist
in Baden
Baden
Tochter
Dorothea
Heinrich,
Ärztin in
Villingen-Schwenningen
Tochter
Katharina
Heinrich-Schulze,
Dozentin für
Violoncello
in Freiburg
8
Enkelkinder
Musikalische
Tätigkeiten:
-
Kassel
1961-1977
Dozent an
der
Musikakademie,
danach
Gesamthochschule
Kassel,
Leitung der
Dirigenten-
und
Cembaloklasse
sowie des
Chores und
Orchesters
der Akademie
-
Bad Hersfeld
1961-2000
Kirchenmusikdirektor
an der
Evangelischen
Stadtkirche
Bad Hersfeld
Gründungen:
Gründung
einer Reihe
von
musikalischen
Institutionen
• Hessisches
Kammerorchester
Frankfurt
(1957)
• Studio für
Alte Musik
und Alte
Oper (1957)
• Bad
Hersfelder
Festspiel-
und
Saisonkonzerte
(unter der
Schirmherrschaft
des
Bundespräsidenten,
alljährlich
seit 1961)
• Bachtage,
heute
„Internationale
Bachtage in
Hessen und
Thüringen“
(alljährlich
um Ostern
seit 1974)
•
Opernfestspiele
in der
Stiftsruine
Bad Hersfeld
(unter der
Schirmherrschaft
des
Bundespräsidenten,
alljährlich
seit 1980)
•
Bachinstitut
und -Chor
Frankfurt/M.
e.V. (seit
2000)
• Einweihung
des J. S.
Bach-Hauses
als
„Musische
Bildungsstätte“
in Bad
Hersfeld
(2004)
-
Konzertreisen
im In- und
Ausland,
gefördert
durch die
Bundesrepublik
Deutschland,
das Land
Hessen,
Sponsoren
und durch
zahlreiche
ehrenamtliche
Helferinnen
und Helfer
-
Chorarbeit:
überregional
und
international:
• Bad
Hersfelder
Festspielchor
(seit 1961)
•
Frankfurter
Konzertchor
(seit 1969)
• Marburger
Bachchor
(1966-1970)
• Chor der
Musikakademie
Kassel (bis
1977)
• Marburger
Konzertchor
(seit 1970)
•
Frankfurter
Madrigalensemble
(vereinigte
Kammerchöre
aus Bad
Hersfeld,
Frankfurt
und Marburg)
•
Rundfunkchöre:
Krakau,
Prag, Zagreb
•
Knabenchöre:
Bad Tölzer
Knabenchor,
Posener
Knabenchor
(„Polnische
Nachtigallen“)
-
Beim Bad
Hersfelder
Festspielchor,
Frankfurter
Konzertchor
und
Marburger
Konzertchor
ist
Siegfried
Heinrich
seit deren
Gründung
Künstlerischer
Leiter
Orchesterarbeit
-
Gastdirigent
Radiosinfonie-Orchester
Frankfurt,
Hannover,
Luxemburg,
Kattowitz,
Krakau, Prag
(seit 1991),
Straßburg,
Warschau,
Zagreb,
Sinfonisches
Orchester
Berlin,
Brünner
Philharmonie,
Budapester
Sinfonie-Orchester
MAV,
Orchester
des
Staatstheaters
Kassel,
Orchester
des Teatro
la Fenice
Venedig,
Stuttgarter
Philharmoniker,
Nürnberger
Sinfoniker
u. a.
-
Konzerte im
Inland (Alte
Oper
Frankfurt/
M.,
Jahrhunderthalle
Hoechst,
Dresden,
Erfurt,
München,
Hannover u.
a.) und im
Ausland
(Italien,
Spanien,
Frankreich,
Jugoslawien
bzw.
Kroatien,
ČSSR bzw.
Tschechien,
Polen,
Finnland,
Niederlande,
Schweiz)
-
Mitwirkung
bei
Internationalen
Festspielen
in
Wratislavia
Cantans,
Helsinki-Festival,
La
Cuenca-Festival,
Festival zur
Einweihung
der
Semperoper
in Dresden
(Monteverdi
L’Orfeo und
L’Incorazione
di Poppea
und in der
Alten Oper
Frankfurt/
M.)
-
Rundfunk-
und - von
zahlreichen
Konzerten
(auch als
Live-Sendungen)
•
TV-Mitschnitte:
J. S. Bach:
Johannespassion
in La Cuenca
(Spanien),
L. Spohr:
Die letzten
Dinge in
Zagreb
(Jugoslawisches
Fernsehen),
Cl.
Monteverdi:
Marienvesper
in Budapest
(Ungarisches
Fernsehen
und ZDF), J.
S. Bach:
Weihnachts-Oratorium
in Prag
(Tschechoslowakisches
Fernsehen),
W. A.
Mozart:
Requiem
(Polnischer
Rundfunk
Kattowitz,
Tonhalle
Zürich), H.
Berlioz:
Requiem
(Veithsdom
Prag, Radio
Prag), A.
Honegger:
Johanna auf
dem
Scheiterhaufen,
G. Mahler:
Das klagende
Lied
(Live-Mitschnitte
aus der
Alten Oper
Frankfurt/
M.), G. Ph.
Telemann:
Lukas-Passion
(Radio
Française,
Paris) u. v.
a.
•
Tonträger-Aufnahmen
von
folgenden
Werken:
J. Ockeghem:
Missa
cuiusvis
toni, Cl.
Monteverdi:
Marienvesper,
J. S. Bach:
4
Orchestersuiten,
h-Moll-Messe,
Weihnachtsoratorium,
Johannespassion,
A. Dvořák:
Stabat
mater, F.
Liszt: Die
Legende von
der Heiligen
Elisabeth,
J. Brahms:
Ein
deutsches
Requiem, A.
Bruckner: 4.
Sinfonie, G.
Mahler: Das
klagende
Lied,
Kindertotenlieder,
F. Schubert:
Sinfonie
h-Moll „Die
Unvollendete“,
A. Honegger:
Johanna auf
dem
Scheiterhaufen,
B. Britten:
Noahs Flut
u. a.
•
Videoaufnahmen
von Opern:
Cl.
Monteverdi:
L’Orfeo,
L’Incorazione
di Poppea,
W. A.
Mozart: Die
Entführung
aus dem
Serail, Die
Hochzeit des
Figaro, D on
Giovanni,
Cosi fan
tutte, Die
Zauberflöte,
C. M. von
Weber: Der
Freischütz,
G. Verdi:
Nabucco, Der
Troubadour,
Aida, Don
Carlos,
Rigoletto,
G. Bizet:
Carmen, R.
Wagner: Der
fliegende
Holländer
Verdienste
Siegfried
Heinrichs um
Kultur und
Soziales
Interpretationen
Siegfried
Heinrich gilt
nach Meinung von
Kritikern, u. a.
der FAZ, der
Frankfurter
Neuen Presse und
der Neuen
Züricher
Zeitung, als
herausragender
Interpret der
Musik vom
Mittelalter bis
in die
Gegenwart. Das
Repertoire, das
er mit seinen
Chören
einstudiert,
umfasst Werke
von Ockeghem
über Monteverdi,
Bach, Mozart,
Brahms, Britten
bis hin zu
Honegger und
Penderecki.
Einrichtungen
Eigene
Einrichtungen
von Werken
Monteverdis (die
Opern L’Orfeo,
L’Incorazione di
Poppea und
Ulisse sowie die
Marienvesper),
von Orlando di
Lassos
Matthäus-Passion,
Bachs Kunst der
Fuge und
Carissimis
Rappresentazione
di anima e di
corpo erlebten
Aufführungen in
vielen
europäischen
Ländern sowie
bei der
Einweihung der
Alten Oper
Frankfurt/ M.
(1980) und der
Semperoper
Dresden (1985).
Ur- und
Erstaufführungen
Heinrich leitete
auch Ur- und
Erstaufführungen
von Werken
zeitgenössischer
Komponisten,
z.B. von
Pendereckis
Lukas-Passion in
München (1967),
Frankfurt/ M.,
Marburg, Bad
Hersfeld, Kassel
und Hannover.
Festspielkonzerte
Seit 1961 ist
Heinrich
Künstlerischer
Leiter der und
Opernfestspiele
„Festspielkonzerte“
und seit 1980
der
„Opernfestspiele
in der
Stiftsruine in
der Stiftsruine
Bad Hersfeld“.
Sie finden statt
in einem der
größten
romanischen
Baudenkmäler
Mitteleuropas,
einem Ort von
einzigartiger
Ausstrahlung,
der Publikum aus
aller Welt
anzieht. Mehr
als 30.000
Besucher sind
jedes Jahr
begeisterte
Hörer der
Festspielkonzerte
und der
Opernfestspiele.
Für den
Deutschen
Musikrat
formulierte es
Prof. Dr. A.
Eckhardt so: „Es
steht außer
Frage, dass
diese
künstlerischen
Aktivitäten
nicht nur für
die Region und
das Land Hessen
eine bedeutende
kulturelle
Ausstrahlung
haben, sondern
darüber hinaus
kulturpolitische
Akzente gesetzt
haben, die diese
Festspiele
wesentlich von
ähnlichen
Veranstaltungen
unterscheiden.
So ist es gerade
aus der Sicht
des Deutschen
Musikrates
hervorzuheben,
dass es wohl
keine
Veranstaltungsreihe
gibt, die in
einem solchen
Umfang und auf
einem solchen
Niveau den
künstlerischen
Nachwuchs
berücksichtigt.
Die
Veranstaltungen
zeichnen sich
auch dadurch
aus, dass
Künstler aus
Ost- und
Westeuropa
zusammengeführt
werden. In einer
solch
konsequenten
Weise wird diese
übergreifende
europäische
Zielsetzung nur
selten
verwirklicht“.
Aufbauarbeit und
Musik als Mittel
In der Arbeit
mit seinen
Chören legt
Heinrich Wert
auf die
kontinuierliche
musikalische
Weiterbildung
seiner zur
Verständigung
Sängerinnen und
Sänger. Die
Proben finden
regelmäßig
statt.
Integraler
Bestandteil sind
dabei
Stimmbildung und
Sprecherziehung,
die unter
Mithilfe von
Solisten und
Assistenten
durchgeführt
werden. Menschen
unterschiedlichster
Alters- und
Berufsgruppen
sowie
Gesellschaftsschichten
werden in den
Chören vereint.
Bei den
Aufführungen
arbeitet
Heinrich gern
zusammen auch
mit Orchestern
und Chören aus
den ehemaligen
Ostblockländern,
zu denen oft
schon lange vor
der „Wende“ gute
Beziehungen
bestanden.
Christa
Heinrich
Entscheidenden
Anteil an diesen
Aktivitäten hat
Siegfried
Heinrichs
Ehefrau Christa,
die über viele
Jahre Jugend-
und Kinderchöre
leitete. Dafür
wurden ihr 1999
das
Bundesverdienstkreuz
und die
Philipp-Nicolai-Medaille
der Landeskirche
Kurhessen-Waldeck
verliehen. Beide
setzen sich für
eine gezielte
Förderung der
musikalischen
Jugend ein.
Ökumene
Anerkennung
verdient zudem
das Engagement
Heinrichs für
die ökumenische
Idee.
Katholische
Chöre, z. B. aus
Fulda und
Hünfeld,
gestalten
evangelische
Gottesdienste in
Bad Hersfeld.
Bei Monteverdis
Marienvesper bot
die Schola des
Fuldaer Doms
wertvolle
Unterstützung.
Geistliche der
evangelischen
Bad Hersfelder
Stadtkirche
unterstützten
diese Arbeit in
hohem Maße.
Orgeln,
Glocken,
Glockenspiel
Heinrichs
Engagement
betrifft aber
nicht nur die
Musik, seine
Aktivitäten
haben Bedeutung
für das ganze
Land Hessen. Auf
seine Empfehlung
hin wurden für
die Stadtkirche
Bad Hersfeld
zwei viel
gerühmte Orgeln
gebaut: die
große
dreimanualige
Döring-Orgel mit
57 Registern
(1974) und die
zweimanualige
Bachorgel des
Orgelbaumeisters
Tzschöckel in
historischer
Stimmung mit 11
Registern
(1987). Sie
setzen
wesentliche
Akzente im
kulturellen
Leben der Stadt.
Heinrich regte
außerdem die
Überführung
zweier Glocken
aus dem
Katharinenturm
der Stiftsruine
in die
Stadtkirche Bad
Hersfelds an.
Dadurch entstand
das größte
mittelalterliche
Geläut Hessens.
Zudem fand er
wie beim
Orgelneubau
Sponsoren für
ein Glockenspiel
an der
Stadtkirche und
für die
Neuaufhängung
der vermeintlich
gesprungenen
Lullusglocke von
1031 im
Katharinenturm,
einer der
wenigen
romanischen
Glocken
Deutschlands aus
der Frühzeit des
Glockengusses,
die nun wieder
an hohen
Feiertagen
erklingt.
J. S.
Bach-Haus
Der Neubau des
architektonisch
und akustisch
hervorragend
gelungenen „J.
S. Bach-Hauses“
ist ebenfalls
ihm zu
verdanken. Es
konnte 2004
errichtet
werden,
empfohlen vom
Präsidium des
Deutschen
Musikrates und
mit Hilfe des
Landes Hessen,
des Kreises
Hersfeld-Rotenburg
sowie der Stadt
Bad Hersfeld.
Auch für das
Glockenspiel
gelang es
Heinrich
Sponsoren zu
finden, das zu
jeder Stunde das
musikalische
Anagramm B-A-C-H
erklingen lässt.
Alljährlich
steht das
Bachhaus acht
Monate als
„Musische
Bildungsstätte“
Solisten, Chören
und Orchestern
aller Nationen
zur
künstlerischen
Arbeit und vier
Monate für die
Bad Hersfelder
Theaterfestspiele
zur Verfügung.
Soziale
Hilfe für
Osteuropa
Auch
für soziale
Projekte gab
Heinrich
Anstöße. Durch
tatkräftige
Unterstützung
von Sponsoren
und
ehrenamtlichen
Mitarbeitern
konnten
Hilfsaktionen in
Osteuropa
durchgeführt
werden, indem
Menschen mit
Nahrungsmitteln,
Kleidern und
Medikamenten
versorgt wurden
um zu helfen,
schwere
Krisenzeiten zu
überstehen. Hier
ist besonders
die großzügige
Hilfsbereitschaft
der Pharmawerke
Hoechst und der
vormaligen
„Behringwerke“
in Marburg zu
rühmen. Auch
durch den
Versand von
Notenmaterial
konnten
zahlreiche neue
Verbindungen
geknüpft und
gefestigt
werden.
Das Wirken von
Siegfried
Heinrich im
Musikleben der
Städte Marburg,
Bad Hersfeld und
Frankfurt/M.
Künstlerischer
Siegfried
Heinrich ist
seit Gründung
des Marburger
Leiter des
Konzertchores
(1970)
Künstlerischer
Leiter dieses
MARBURGER
Ensembles. Viele
Proben hält er
bis heute
selbst, in deren
KONZERTCHORES
Ergebnis jedes
Jahr mindestens
drei Große
Oratorien vor in
Marburg meist
vollbesetzten
Auditorien
aufgeführt
werden. Auch
hier arbeiten
bekannte
Orchester und
Solisten mit.
In der Bilanz
waren dies (bis
2006) mehr als
100 große
Oratorienkonzerte
mit jeweils oft
140-180
Mitwirkenden.
Bei
Kammerchor-Werken
wirken ca. 20 -
40 Choristen
mit: Der
Kammerchor des
Konzertchores
ist dabei oft
integriert im
Frankfurter
Madrigal-Ensemble,
einem
Zusammenschluss
der Kammerchöre
auch aus dem Bad
Hersfelder
Festspielchor
und dem
Frankfurter
Konzertchor. Oft
wird musiziert
mit
Kammerorchestern
auf neuen und
historischen
Instrumenten.
Regelmäßig gibt
es alljährlich
in der Osterzeit
Konzerte im
Rahmen der
„Internationalen
Bachtage
Hessen-Thüringen“
unter Siegfried
Heinrichs
Künstlerischen
Gesamtleitung,
u. a. vormals
mit dem Posener
Knabenchor.
Instrumental-Konzerte
In Marburg
selber
dirigierte
Siegfried
Heinrich jedes
Jahr zusätzlich
meist 3
Sinfonie- und
Sonderkonzerte
mit Solisten und
Kammerorchestern
z. T. mit alten
Instrumenten,
auch
Bachkonzerte mit
Kantaten.
Marburger Bilanz
Insgesamt hat
der Marburger
Konzertchor e.V.
in seiner
Heimatstadt bis
2006 ca. 165
Konzerte
veranstaltet.
Ein
detaillierter
Überblick aller
Konzert-Aufführungen
in Marburg
(Stand Februar
2006) ist zu
finden im
„Konzert-Archiv
1970–2006“,
siehe Link-Liste
auf der
Homepage:
www.marburger-konzertchor.de
.
Diese Liste gilt
in weitestem
Sinne auch für
Bad Hersfeld und
Frankfurt,
lediglich die
Konzertdaten
weichen
verständlicherweise
von den
Marburger
Aufführungen ab.
In Bad Hersfeld,
dem Wohnort
Siegfried
Heinrichs, ist
die Bilanz an
Konzerten
erheblich
größer, da er
hier mehr als 40
Jahre als
Kirchenmusikdirektor
und Kantor an
der
Evangelischen
Stadtkirche
wirkte.
Oratorien-Konzerte
Fast stets
wurden die
Einstudierungen
von den
Marburger
Chormitgliedern
auch außerhalb
Marburgs
aufgeführt. Als
Ausnahme zu den
Normalbesetzungen
gab es dabei in
G. Mahlers
Sinfonie der
Tausend in der
Stiftsruine Bad
Hersfeld eine
Besetzung von
über 200 aktiven
Musikern.
In Hessen fanden
viele Konzerte
statt in
Frankfurt/ M.
(in Kirchen, in
der Alten Oper,
im Großen
Rundfunksaal),
in Bad Hersfeld
(Stadtkirche,
Stiftsruine,
Stadthalle u.
a.), Kassel
(Kirchen,
Stadthalle),
Oberkaufungen,
Hoechst
(Jahrhunderthalle),
Fulda
(Petersberg,
Schloss
Fasanerie),
Rüsselsheim
(Stadttheater),
Bad Homburg
(Schlosskirche,
Stadttheater)
und an vielen
anderen Orten.
Gastspiele
führten die
Chöre auch nach
Thüringen
(Erfurt, Weimar)
und Sachsen
(Dresden,
Leipzig) sowie
ins Ausland (u.
a. Paris,
Zürich,
Helsinki,
Zagreb, zuletzt
nach Kattowitz,
Krakau, Breslau
und mehrmals
Prag).
Pro Jahr ergab
das für die
Mitglieder des
Marburger
Konzertchores
sowie des
Hersfelder
Festspielchores
und des
Frankfurter
Konzertchores
9-15 Oratorien-
bzw.
Kammerchorkonzerte
unter Leitung
von Siegfried
Heinrich.
Opernchor
Eine
Besonderheit
besteht in der
Mitwirkungsmöglichkeit
von eigenen und
externen
Choristen fast
aller
Alterstufen in
den Chören der
alljährlich in
der Stiftsruine
von Bad Hersfeld
stattfindenden
Festspiel-Opern.
Diesen Chören
wurde wiederholt
der
Ensemblepreis
für Opern
verliehen.
Siegfried
Heinrich erhielt
für seine
künstlerischen
Tätigkeiten
folgende
Würdigungen:
-
Verdienstmedaille
des
Verdienstordens
der
Bundesrepublik
Deutschland
(1976)
-
Goethe-Plakette
des Landes
Hessen
(1983)
-
Großes
Verdienstkreuz
des
Verdienstordens
der
Bundesrepublik
Deutschland
(1988)
-
Ehrenplakette
der Stadt
Bad Hersfeld
(1990)
-
Martinsplakette
der Ev.
Landeskirche
Kurhessen-Waldeck
(1995)
-
Otto-Ubbelohde-Preis
für Kultur
des
Landkreises
Marburg-Biedenkopf
(1996)
-
Ehrennadel
der Stadt
Marburg zum
30-jährigen
Jubiläum des
Marburger
Konzertchores
(2000)
-
Philipp-Nicolai-Medaille
in Gold der
Evangelischen
Landeskirche
Kurhessen-Waldeck
(2004)
-
Gustav-Mahler-Preis
der European
Union of
Arts in Prag
(2005)
-
Ernennung
zum
Professor
h.c. des
Landes
Hessen durch
den
Hessischen
Minister für
Wissenschaft
und Kunst,
Udo Corts in
der
Hochschule
für Musik
und
Darstellende
Kunst in
Frankfurt/M.
(2006)
[Die komplette
Fassung der Vita
Siegfried
Heinrichs können
Sie
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